Web-Fachseminar: Vom Gebäudeenergiegesetz (GEG) zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) - aktueller Stand und Auswirkung auf die Praxis
| Seminarnr. | 27-60723K |
| Datum | Mo. 07.06.2027 |
| Uhrzeit | 09:00 - 13:00 Uhr |
| Dauer | 1 Vormittag |
| Seminarort | Online |
| Gebühr | 219,00 € |
| Teilnehmer | 8 - 50 |
Hinweis
AKBW-Punkte und dena-Punkte werden beantragt.
Seminarziel
Im Seminar erfahren Sie, was der aktuelle Stand zum GModG ist und wir können Ihre konkreten Fragen zu anstehenden Projekten besprechen.
Seminarbeschreibung
Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) soll das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ablösen und die Regeln für Energieeffizienz, Sanierung und Förderung an die EU Gebäuderichtlinie EPBD anpassen.
Wir beleuchten mit einem Blick in den Markt und aus den politischen Vorgaben heraus, warum der Gesetzgeber umstellt, welche Systematik dahintersteht und wie sich Aufgaben, Nachweise und Anforderungen für die Beratung verändern. Und wie wir diese Änderungen im Kontext der Klimaschutzanforderungen im Gebäudesektor einzuordnen haben.
Welche Fortschreibungen im GModG anstehen, wird im Seminar aufgezeigt: Umstieg auf Gesamtprimärenergiebedarf, Anforderungen an die Heizungen, neue Energieausweise, neue Effizienzklassen, Nutzungspflicht für erneuerbare Energien, Berücksichtigung von Photovoltaik, Sanierungspflichten für NWG, neue Referenzgebäude, neue DIN/TS 18599, um nur einige Neuerungen zu nennen.
Im Seminar erfahren Sie, was der aktuelle Stand zum GModG ist und wir können Ihre konkreten Fragen zu anstehenden Projekten besprechen.
Programm
Vom Gebäudeenergiegesetz GEG zum Gebäudemodernisierungsgesetz GMG
- aktueller Stand der Fortführung des GEG zum GModG - Aufzeigen der Unterschiede
- Umsetzung der EU Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden EBPD
- vom Niedrigstenergiegebäude zum Nullemissionsgebäude als Anforderungsniveau
- Renovierungsanforderungen an bestehende Nichtwohngebäude
- Nutzungspflicht für erneuerbare Energien und Berücksichtigung Strom aus erneuerbaren Energien
- Fortschreibung der 65%-Erneuerbare-Energien Anforderung – Erfüllungsoptionen und Nachweisführung
- Berücksichtigung von Gebäude- und Wärmenetzen
- Fristenregelungen, Ausnahmen und Verknüpfung mit der Wärmeplanung – wann greift was?
- obligatorischer Energieberatungen, Gebäudemodernisierungspässe, Sanierungspflichten
- Änderungen bei Bußgeldvorschriften, im Vollzug und für Schornsteinfeger
- neue Nachweisverfahren (Gesamtprimärenergiebedarf), Effizienzklassen und Energieausweise
- das neue Referenzgebäude
- Nachweisverfahren nach DIN V 18599, Übergang zur DIN/TS 18599
- aktueller Stand der Novelle zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) 2026
- Navigationshilfen und FAQs, Fragerunde
Referent
Dipl.-Phys. Klaus Lambrecht
Partner der ECONSULT Lambrecht Jungmann Partner, Rottenburg und Stuttgart
- Autor des Kommentars „GEG 2024 im Bild“ im Rudolf Müller Verlag und des Fachbuchs „GEG Navigator –
Leitfaden zur rechtssicheren Ausstellung von Energieausweisen“ im BKI Verlag. Er gehört zu den erfahrensten
Dozenten zum Gebäudeenergiegesetz GEG und zu den Förderprogrammen.
- Mitglied des Gutachterteams beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie BMWE zur aktuellen GEG-
Novelle und in mehreren Forschungsprojekten zu GEG, EnSimiMaV, EnEV, Wärmegesetzen, Normung und
Förderprogrammen aktiv.
- Seit 25 Jahren in der Energieplanung tätig. Sowohl als Dozent wie auch als Fachautor ist er mit der Thematik
nicht nur auf der wissenschaftlichen, sondern konkret auf der praktischen Ebene tief vertraut. Er hat für das
Umweltministerium Baden-Württemberg die Sanierungsfahrpläne gemeinsam mit dem ifeu-Institut entwickelt
und die „Studie zur Errichtung eines Qualitätskontrollsystems für Energieausweise“ für das Bundesbau-
ministerium erstellt. Zahlreiche Fachpublikationen und Lehrveranstaltungen, Lehraufträge an der Technischen
Hochschule Köln und der Hochschule Rottenburg. Leitung des Deutschen Energieberatertags
www.energieberatertag.de.
Weitere Infos unter www.solaroffice.de.
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Unsere Akademie
Die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Baden (VWA) ist eine renommierte Bildungseinrichtung mit Sitz in der Kaiserallee in Karlsruhe.
Sie widmet sich seit ihrer Gründung im Jahr 1927 der beruflichen Fort- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften aus Wirtschaft und Verwaltung und ist in Form eines gemeinnützigen Vereins organisiert.
Die VWA Baden bietet Weiterbildungsformate in den Bereichen Verwaltung, Wirtschaft, Recht und Finanzwesen an. Auch Querschnittsthemen wie Agile Methoden, Rhetorik, Quereinstieg in die Verwaltung und Organisationsentwicklung in Kommunen und Institutionen finden sich im Portfolio.
Voraussichtlich ab dem 1. Oktober 2027 bezieht die VWA Baden Räumlichkeiten im Neubau des KARLA Bildungs- und Verwaltungsszentrum mitten in Karlsruhe.
Auf fast 1000m² finden sich dort im Erdgeschoss dann modernste Seminarräume, Coffepoints, Projekträume und Büros für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VWA Baden.
DIE IDEE
Wir vermitteln Ihnen aktuelle verwaltungs- und wirtschaftsnahe Inhalte mit angemessenen Methoden
durch hochqualifizierte Dozierende aus Wissenschaft und Praxis.
Hierbei fördern und moderieren wir aktiv und mit Herz den Austausch und die Begegnung
zwischen Menschen aus unterschiedlichsten kommunalen Institutionen unabhängig von Hierarchien und Besoldungsgruppen.
